Montagsblues in Favoriten

Abseits der Pfade

„Montagsblues im Böhmischen Prater“ Wo Wien noch ganz Wien ist!

Eigentlich hatte ich ja vor ein paar Tagen meinen neuen Blog mit meiner persönlichen „Sea of Love“ angekündigt. Wie es das moderne Computerleben halt so mit sich bringt, hat sich mein neu erstandener PC bereits nach drei Wochen komplett von seiner Festplatte verabschiedet. D.h. die Bilder und der fix und fertige Blog hängen momentan irgendwo im „Bit und Bytes-Nirvana“ und harren dort auf ihre Erweckung. Bis dahin dauert es leider noch ein klein wenig.

Aber nur keine Bange! Statt dem geplanten Abstecher an den Golf von Triest entführe ich Euch in meinem aktuellen Fotorundgang in den Böhmischen Prater, wo Wien noch ganz unverfälscht Wien ist und das hoffentlich noch recht lange.

Ganz in der Nähe dieses Vergnügungsparks war ich hier vor kurzem im tiefsten Favoriten unterwegs, um einen „Lost Place“ abzulichten und konnte natürlich nicht drumherum, diesen atmosphärischen und immer mit ein bisserl
mit Wehmut behafteten Prater für die kleinen Leute zu besuchen.

Trotz des frühlingshaften Wetters erwischte ich gerade ein Zeitfenster, wo ich mich bis auf eine durchmarschierende Kindergartengruppe scheinbar ganz alleine zwischen den Schaubuden und Restaurationsbetrieben aufhielt. Gerade als mir der Gedanke kam, dass trotz Sonnenschein und blauen Himmels dort keine Sau unterwegs. sei, lief mir die süße Rosi über den Weg aber seht selbst:
„Montags-Blues im Böhmischen Prater

Der Soundtrack „Dreiklangsdimensionen“ von der fanfanfanatischen NDW-Kapelle Rheingold um Bodo Staiger ist hier im knackig-glasklaren „Electricity-Remix“ zu hören und DER Klassiker der 80er klingt im neuen Soundmäntelchen genauso scharf und crisp wie die an diesem Tag entstandenen Bilder, die ich mit meinem brandneuen Festbrennweiten-Objektiv knipste.

Zurück am Reumannplatz gönnte ich mir mein erstes Eismarillenknödel der Saison und trauerte dort noch immer den alten gelbstichigen Stadtansichten aus der ganzen Welt nach, die Jahrzehnte die Wände schmückten und mittlerweile von Abbildungen der neuesten Tichy-Kreationen abgelöst wurden. Die rosarot-weiss-gestreiften Uniformen der Tichy-Armee sind aber glücklicherweise noch erhalten. Ebenso das Schild auf dem darauf hingewiesen wird, dass das Service um 22h30 eingestellt wird, damit die Bediensteten ihre sichere Heimfahrt antreten können! Für diese klitzekleinen Kleinigkeiten, die uns trotz ferngesteuerter und sinnentleerter Brüssel-Entmündigung erhalten geblieben sind, liebe ich meine Stadt.

A Presto mit der "Sea of Love"!

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